Psychiatrie

Einige Situationen im Leben stellen für uns eine außerordentliche Herausforderung dar und können dazu führen, dass das seelische Gleichgewicht aus den Fugen gerät.

Es gibt viele verschiedene Risikofaktoren, die bei psychischen Störungen eine Rolle spielen, etwa:

  • Überforderung bei der Arbeit
  • Probleme beim Altern
  • Traumata und extreme Belastungen
  • körperliche Ursachen, wie Erkrankungen des Gehirns

Menschen können dann psychische Probleme entwickeln, aus denen sie ohne professionelle Hilfe nicht mehr herausfinden und daran regelrecht erkranken.

Entscheiden Sie sich dafür, unsere Unterstützung anzunehmen, erarbeiten wir zusammen ein Therapiekonzept, das Ihnen hilft, Ihr inneres Gleichgewicht wieder zu erlangen und die psychischen Probleme zu überwinden.

Psychische Erkrankungen: Sie sind nicht allein!

Laut des aktuellen DAK-Psychoreports verdreifachten sich die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen seit 1997. Depressionen, Anpassungsstörungen und Angststörungen sind dabei die häufigsten Diagnosen. Sollten Sie ebenfalls unter einer psychischen Erkrankung leiden, sind Sie damit in Deutschland keineswegs allein. Wichtig ist, sich Hilfe zu suchen, um die Beschwerden zu lindern. In unserem Zentrum behandeln die Krankheiten dann gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen: der seelischen, der körperlichen und der sozialen.

Unterschied zwischen Psychiatrie und Psychologie

In der Psychiatrie kümmern wir uns um alle Erkrankungen und Störungen, die die Psyche des Menschen betreffen. Dabei ist es unerheblich, ob der Ursprung seelischer oder körperlicher Natur ist. So ist es zum einem wichtig, herauszufinden, was Menschen erlebt haben, wie sie sich fühlen und welches Verhalten sie an den Tag legen. Zum anderen untersuchen Psychiater, welche körperlichen Ursachen hinter bestimmten Verhaltensweisen und Symptomen stecken können. Psychiater behandeln ihre Patienten sowohl medikamentös als auch psychotherapeutisch. Bei einer rein psychologischen Behandlung liegt der Fokus hingegen auf der seelischen Ebene.

Es gibt eine Vielzahl von psychischen Erkrankungen, die wir mithilfe von Kombinationsbehandlungen lindern oder heilen können. Sprich: Wir setzen nicht nur auf eine Therapiemethode, sondern verbinden zwei oder mehr miteinander. Bei einer schweren Depression beispielsweise reicht eine alleinige Psychotherapie unter Umständen nicht aus. Dann kombinieren wir diese mit der Einnahme von Antidepressiva. Manchmal ist es aber auch anders herum: Erst durch die Einnahme der Medikamente ist eine Mitarbeit in der Psychotherapie möglich.

Es gibt eine Vielzahl von psychischen Erkrankungen, die wir mithilfe von Kombinationsbehandlungen lindern oder heilen können. Dazu zählen unter anderem:

  • Alzheimer-Demenz
  • Angsterkrankungen
  • Anpassungsstörungen
  • Bipolare Störungen
  • Depressionen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Psychosen
  • Schizophrenie
  • Suchterkrankungen
  • Zwangserkrankungen
  • und viele mehr

Ablauf einer psychiatrischen Untersuchung

Vielen Menschen ist es unangenehm, über psychische Probleme oder negative Erfahrungen zu sprechen. Dabei gibt es in den meisten Fällen sehr erfolgreiche Möglichkeiten, die daraus resultierenden Leiden zu lindern oder die Erkrankungen zu behandeln. Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei uns für ein erstes Gespräch. Bei dieser Anamnese fragen wir Sie nach Ihrer Krankengeschichte, also unter welchen Symptomen Sie leiden, seit wann diese bestehen und ob sie sich im Laufe der Zeit verändert haben. Je nach Beschwerden führen wir anschließend verschiedene psychologische, aber auch neurologische Tests durch, um Erkrankungen zu erkennen oder auszuschließen. Sobald die Diagnose feststeht, können wir zusammen einen Behandlungsplan erstellen.

Therapiemöglichkeiten in der Psychiatrie

Die Therapie besteht dann zumeist aus einer medikamentösen in Kombination mit einer psychotherapeutischen Behandlung. Auf welcher Säule der Schwerpunkt liegt, hängt von der Art der Erkrankungen, aber auch deren Schwere ab. Weiterhin wichtig ist die sogenannte Psychoedukation. Das bedeutet, dass wir Sie ganz gezielt darüber informieren und aufklären, um was für eine Störung es sich handelt, wie das Krankheitsbild aussieht und wie wir die Erkrankung behandeln können. Wir beziehen Sie also stets in all unsere Schritte mit ein.

Je nach Erkrankung kann es auch sinnvoll sein, dass wir uns mit Neurologen, Schmerztherapeuten, Geriatern oder Allgemeinmedizinern austauschen, um für Sie die optimale Behandlung zusammenzustellen.

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

Der erste und schwierigste Schritt ist es, sich aktiv Unterstützung zu holen. Wir können Sie nur ermutigen, innere Barrieren zu überwinden und diesen Weg zu gehen. Lernen Sie uns und unsere Arbeitsweise kennen und entscheiden Sie dann, ob Sie gemeinsam mit uns Ihre Zukunft beschreiten und gestalten möchten.